Gartentherapie in der Klinik Hietzing
Moderne Therapieansätze und ökologische Verantwortung
Am 18. Mai feiern wir weltweit die heilende Kraft der Natur – und machen zugleich auf die wachsende Bedeutung naturbasierter Therapien im Kontext von Klimawandel und psychischer Gesundheit aufmerksam.
Die Klinik Hietzing zeigt seit Jahren, wie moderne Therapieansätze und ökologische Verantwortung miteinander verbunden werden können. Im Therapiegarten neben Pavillon 1 entstehen nicht nur grüne Rückzugsorte, sondern auch lebendige Lern- und Erfahrungsräume. Projekte wie „Cooling down“ setzen gezielt auf Biodiversität und nachhaltige Gestaltung: durch Kompostierung und Mulchen, Mischkulturen statt Kunstdünger, Wildblumenflächen, Insektenhotels, Totholzbiotope oder kreative Upcycling-Ideen aus alten Klinikmaterialien.
Diese ökologischen Maßnahmen sind zugleich Teil der therapeutischen Arbeit. Patient*innen erleben unmittelbar, wie Natur, eigenes Handeln und globale Herausforderungen miteinander verbunden sind – und wie stärkend, beruhigend und verbindend grüne Räume wirken können.
Lange Tradition der Gartentherapie in der Klinik Hietzing
Bereits seit mehr als 25 Jahren wird am Areal der Klinik Hietzing Gartentherapie praktiziert. Begonnen hat alles im Geriatriezentrum, damals noch zur Aktivierung von alten Menschen und im Anschluss zur Arbeit mit geflüchteten Menschen, die am Klinikgelände untergebracht waren. Im Frühjahr 2020 wurde dann der neue Therapiegarten vor Pavillon 1, in der die 1. und 2. Psychiatrische Abteilung untergebracht sind, eröffnet. Von Anfang an wurde die Idee des Therapiegartens von Mitarbeiter*innen und Patient*innen gleichermaßen gestaltet.
Gartentherapie im ORF
Im aktuellen ORF Beitrag der Sendung „Bewusst Gesund“ wird die Gartentherapie der Klinik Hietzing von unseren akademischen Gartentherapeutinnen Christina Bauernfeind und Regina Würfl vorgestellt. Die Sendung ist hier nachzusehen: https://on.orf.at/video/14323278/bewusst-gesund-das-magazin-vom-16052026 (ab Minute 11).

